Du möchtest endlich anfangen zu sparen und bist dabei auf Sparchallenges gestoßen? Vielleicht gefallen dir gleich mehrere, aber du weißt noch nicht, welche Sparchallenge für Anfänger wirklich geeignet ist. Möchtest du für ein bereits vorgegebenes Ziel sparen oder lieber selbst bestimmen, wofür du das gesparte Geld später verwendest? Und wie hoch sollte deine erste Challenge überhaupt sein?
Eine Sparchallenge für Anfänger sollte vor allem machbar sein: kleine Schritte, verständliche Regeln und ein Sparziel, das dein notwendiges Budget nicht unter Druck setzt.
Die gute Nachricht: Du musst nicht mit einem großen Sparziel beginnen und du musst auch nicht jeden Monat gleich viel Geld zurücklegen. Eine Sparchallenge soll dich dabei unterstützen, in deinem eigenen Tempo ins Sparen zu kommen – passend zu deinem Budget, deinem Alltag und deinem persönlichen Ziel.
In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, worauf du bei deiner ersten Sparchallenge achten kannst und welche Art zu sparen am besten zu dir passen könnte.
Was ist eine Sparchallenge?
Eine Sparchallenge macht deinen Sparfortschritt sichtbar. Statt einfach nur Geld zur Seite zu legen, arbeitest du dich Schritt für Schritt durch eine Aufgabe, ein Spiel oder einen Sparplan.
Je nach Challenge kannst du zum Beispiel Beträge markieren, abstreichen, auswürfeln, aufrubbeln oder auf andere spielerische Weise bestimmen.
Das Ziel dahinter ist ganz einfach: Sparen soll überschaubarer werden und sich nicht wie ein riesiger Berg anfühlen.
Gerade wenn du bisher Schwierigkeiten hattest, regelmäßig Geld zurückzulegen, kann es motivierend sein zu sehen, was du schon geschafft hast.
Dabei gibt es nicht nur eine richtige Art von Sparchallenge. Manche haben einen fest vorgegebenen Verwendungszweck, bei anderen entscheidest du selbst, wofür du das gesparte Geld später nutzen möchtest. Die Sparsumme kann bei beiden Varianten feststehen.
Welche Sparchallenge eignet sich für Anfänger?
Die beste erste Sparchallenge ist nicht automatisch die mit dem schönsten Motiv oder der größten Sparsumme.
Viel wichtiger ist die Frage:
Welche Challenge kannst du realistisch in deinen Alltag integrieren?
Für den Einstieg solltest du dir deshalb zunächst drei Dinge überlegen:
• Möchtest du für einen vorgegebenen Zweck sparen oder selbst bestimmen, wofür das Geld später verwendet wird?
• Wie viel Geld kannst du ungefähr zurücklegen?
• Möchtest du beim Spielablauf klare Vorgaben oder lieber mehr Entscheidungsfreiheit?
Schon mit diesen drei Fragen lässt sich die Auswahl deutlich eingrenzen.
Ein Sparspiel mit fest vorgegebenem Verwendungszweck gibt dir Orientierung
Du möchtest eine Challenge nutzen, bei der der Sparzweck bereits im Sparspiel vorgegeben ist?
Dann kann eine Sparchallenge mit festem Sparziel gut zu dir passen.
Das kann zum Beispiel sein:
• Weihnachten
• Urlaub
• Auto
• Tierkosten
• eine bestimmte Anschaffung
• oder ein anderes konkretes Thema
Du weißt von Anfang an:
Dafür spare ich.
Wie hoch die Sparsumme der Challenge ist, entscheidet dabei nicht darüber, ob es sich um ein festes Sparziel handelt. Entscheidend ist, ob der Verwendungszweck im Sparspiel bereits vorgegeben ist.
Gerade Menschen, die ein klares Thema motiviert, mögen diese Art des Sparens häufig besonders gern.
Ein flexibles Sparspiel gibt dir Freiheit beim Verwendungszweck
Vielleicht möchtest du noch gar nicht festlegen, wofür du das gesparte Geld später verwenden wirst.
Dann kann ein flexibles Sparspiel ohne fest vorgegebenes Sparziel gut zu dir passen.
Du entscheidest selbst, ob das gesparte Geld später beispielsweise:
• in eine Rücklage fließt,
• für einen persönlichen Wunsch genutzt wird,
• einem bestimmten Ziel zugeordnet wird,
• oder zunächst einfach gespart bleibt.
Auch bei einem flexiblen Sparspiel kann eine konkrete Sparsumme feststehen.
Flexibel bedeutet hier also nicht automatisch, dass die Endsumme offen ist. Flexibel ist der Verwendungszweck.
Du bist dir noch unsicher, welche Variante besser zu dir passt? Im Ratgeber „Welche Sparchallenge passt zu mir?“ vergleichen wir die verschiedenen Möglichkeiten noch genauer miteinander.
Wie hoch sollte meine erste Sparchallenge sein?
Beim ersten Sparziel gilt nicht: größer ist besser.
Ein Ziel sollte vor allem machbar sein.
Wenn du beispielsweise gerade erst anfängst und nur kleine Beträge übrig hast, musst du nicht direkt eine Challenge über 1.000 € auswählen.
Ein kleineres Ziel kann sogar motivierender sein, weil du schneller Fortschritte siehst und deine erste Challenge abschließen kannst.
Überlege deshalb nicht zuerst:
„Wie viel würde ich gerne sparen?“
Sondern:
„Welcher Betrag passt wirklich zu meinem aktuellen Budget?“
Eine abgeschlossene kleine Challenge kann ein viel besserer Start sein als ein riesiges Ziel, bei dem du nach kurzer Zeit das Gefühl bekommst, kaum voranzukommen.
Muss ich jede Woche oder jeden Monat sparen?
Nein.
Eine Sparchallenge muss sich nicht nach einem starren Kalender richten, sofern das jeweilige Spiel keinen bestimmten Ablauf vorgibt.
Du kannst beispielsweise einmal pro Woche sparen, einmal im Monat oder immer dann, wenn gerade etwas Geld übrig ist.
Wichtiger als ein perfekter Rhythmus ist, dass dein Sparen zu deinem Alltag passt.
Wenn dein Einkommen oder deine Ausgaben schwanken, kann es sinnvoll sein, in einem Monat mehr und im nächsten weniger zu sparen.
Deine Challenge soll dich motivieren – nicht dafür sorgen, dass du dich schlecht fühlst, wenn es einmal nicht nach Plan läuft.
Was passiert, wenn ich einen Sparbetrag einmal nicht schaffe?
Dann sparst du ihn eben später.
Eine Sparchallenge ist kein Vertrag mit dir selbst.
Es gibt Monate mit höheren Rechnungen, Reparaturen, Geburtstagen oder anderen ungeplanten Ausgaben. Dann kann es völlig sinnvoll sein, eine Challenge kurz ruhen zu lassen.
Du solltest kein Geld für eine Sparchallenge zurücklegen, das du eigentlich für notwendige Ausgaben brauchst.
Gerade als Anfänger ist es viel wichtiger, eine Sparroutine zu entwickeln, die du langfristig beibehalten kannst, als möglichst schnell jedes Feld einer Challenge zu erledigen.
Sparen mit kleinen Beträgen ist ein guter Anfang
Vielleicht denkst du:
„Bei mir bleiben aber nur ein paar Euro übrig – lohnt sich eine Sparchallenge dann überhaupt?“
Auch kleine Beträge können sich summieren.
Wenn du beispielsweise jede Woche zurücklegen würdest:
| Sparbetrag | Nach 52 Wochen |
|---|---|
| 1 € | 52 € |
| 2 € | 104 € |
| 5 € | 260 € |
| 10 € | 520 € |
Natürlich lösen 52 € oder 104 € nicht jedes finanzielle Problem. Aber sie können der Anfang einer Rücklage sein oder einen kleinen Wunsch finanzieren, für den du sonst vielleicht gar nichts zurückgelegt hättest.
Vor allem lernst du dabei etwas Wichtiges:
Sparen muss nicht erst dann beginnen, wenn viel Geld übrig ist.
Wenn dieses Thema gerade besonders gut zu deiner Situation passt, findest du im Ratgeber „Sparen mit kleinen Beträgen“ noch mehr Ideen dazu.
Brauche ich einen Budget Binder für eine Sparchallenge?
Nein.
Ein A6-System kann praktisch sein, wenn du Einheftchallenges, Sparumschläge oder verschiedene Sparziele gemeinsam organisieren möchtest. Es ist aber keine Voraussetzung dafür, überhaupt mit Sparchallenges zu beginnen.
Je nach Format können Sparspiele auch unabhängig davon verwendet werden.
Welche Unterschiede es zwischen Einheftchallenge, Klappkarte und Sparset gibt, erfährst du im Ratgeber „A6-Sparchallenges: Welches Format passt zu dir?“.
Gerade zum Einstieg solltest du deshalb nicht das Gefühl haben, zuerst eine komplette Ausstattung kaufen zu müssen.
Starte mit dem, was du wirklich nutzen möchtest.
Wenn du später mehrere Challenges verwendest oder dein Sparsystem erweitern möchtest, kannst du immer noch entscheiden, welche Form der Organisation für dich sinnvoll ist.
Wie viele Sparchallenges sollte ich gleichzeitig starten?
Wenn du gerade erst anfängst, ist weniger häufig mehr.
Fünf oder zehn Challenges sehen zwar abwechslungsreich aus, verteilen dein verfügbares Spargeld aber gleichzeitig auf sehr viele Ziele.
Angenommen, du kannst im Monat 40 € sparen:
Bei einer Challenge sind deine Fortschritte schnell sichtbar.
Verteilst du dieselben 40 € dagegen auf acht verschiedene Ziele, kann es sich anfühlen, als würde nirgendwo wirklich etwas passieren.
Beginne deshalb lieber mit einer oder wenigen Challenges, die dir wirklich wichtig sind.
Wenn du merkst, dass dein System funktioniert und du dich damit wohlfühlst, kannst du später jederzeit weitere Sparziele hinzufügen.
Wo stehst du gerade? Stabilität, Planbarkeit oder Aufbau
Nicht jede Person startet beim Sparen an derselben Stelle.
Deshalb kann dir auch die Frage helfen:
Was brauche ich gerade wirklich?
Phase I – Stabilität
Vielleicht möchtest du zunächst überhaupt anfangen, regelmäßig etwas zurückzulegen und dir eine erste kleine Rücklage aufzubauen.
Dann darf dein Einstieg bewusst klein und machbar sein.
Es geht zunächst darum, Sicherheit zu gewinnen und eine Sparroutine zu entwickeln, die dich nicht überfordert.
Wenn du gerade erst eine Basis schaffen und mit kleinen, machbaren Schritten anfangen möchtest, findest du in Phase I – Stabilität passende Sparmöglichkeiten für deinen Einstieg.
Phase II – Planbarkeit
Vielleicht hast du bereits eine kleine Basis und möchtest dich besser auf kommende Ausgaben vorbereiten.
Dann können Sparziele für Dinge interessant werden, von denen du weißt, dass sie irgendwann anstehen.
Du sparst nicht mehr nur „irgendetwas“, sondern beginnst, dein Geld gezielter zu planen.
Phase III – Aufbau
Wenn deine Basis steht und du mit deinem Sparsystem vertraut bist, können größere und langfristigere Sparziele interessant werden.
Dann geht es darum, Schritt für Schritt größere Rücklagen aufzubauen und deinen Fortschritt über einen längeren Zeitraum sichtbar zu machen.
Du musst dabei nicht bei Phase I anfangen, wenn du längst weiter bist.
Starte dort, wo du gerade stehst.
Welche Sparchallenge passt nun zu dir?
Diese kleine Orientierung kann dir bei der Auswahl helfen:
| Wenn du … | Dann könnte zu dir passen |
|---|---|
| eine Challenge möchtest, die Weihnachten, Urlaub, Auto oder ein anderes Thema bereits als Sparzweck vorgibt | eine Sparchallenge mit festem Sparziel |
| selbst bestimmen möchtest, wofür du das gesparte Geld später verwendest | ein flexibles Sparspiel ohne fest vorgegebenes Sparziel |
| gerade erst mit dem Sparen beginnst | eine kleine, überschaubare Challenge |
| nur wenige Euro zurücklegen kannst | eine Challenge mit kleinen Sparbeträgen |
| klare Fortschritte besonders motivierend findest | eine Challenge mit gut sichtbarem Fortschritt |
| gerne würfelst, rubbelst oder spielerisch entscheidest | eine spielerische Sparchallenge |
| langfristig eine größere Summe aufbauen möchtest | ein größeres Sparsystem oder Sparbuch |
| noch überhaupt nicht weißt, was dir gefällt | erst einmal eine Sparchallenge ausprobieren |
Du musst dich dabei nicht für immer auf eine Sparart festlegen.
Vielleicht sparst du heute mit einer Challenge, deren Verwendungszweck du selbst bestimmst, und nutzt später ein Sparspiel, das Weihnachten oder Urlaub bereits als Sparzweck vorgibt.
Dein Sparsystem darf sich gemeinsam mit dir verändern.
Du möchtest eine Sparchallenge erst einmal ausprobieren?
Wenn du noch unsicher bist, ob Sparchallenges zu dir passen, kannst du mit einer meiner wechselnden 0-€-Sparchallenges beginnen.
Du wählst aus fünf aktuell verfügbaren physischen Sparchallenges eine Variante aus und kannst das Sparprinzip ganz in Ruhe ausprobieren.
Der Artikelpreis beträgt 0 € – du zahlst lediglich die anfallenden Versandkosten. Die Auswahl wechselt, sobald einzelne Challenges vergriffen sind.
So kannst du erst einmal herausfinden, welche Art zu sparen dir Freude macht, bevor du dir dein persönliches Sparsystem zusammenstellst.
Deine erste Sparchallenge muss nicht perfekt sein
Vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt zum Schluss:
Du brauchst weder das perfekte Budget noch die perfekte Challenge, um anzufangen.
Deine erste Sparchallenge sollte vor allem zu dir passen.
Zu deinem Budget. Zu deinem Alltag. Zu deinem Sparziel.
Manchmal beginnt Stabilität mit ein paar Euro. Später entsteht daraus mehr Planbarkeit – und irgendwann vielleicht ein deutlich größeres Sparziel.
Du musst nicht alles gleichzeitig erreichen.
Du brauchst nur einen ersten Schritt, der für dich machbar ist.
Und wenn du noch nicht weißt, welche Sparchallenge dieser erste Schritt sein soll, hilft dir als Nächstes die Entscheidungshilfe „Welche Sparchallenge passt zu mir?“ dabei, die passende Sparform für dich zu finden.
Häufige Fragen: Sparchallenge für Anfänger
Wie hoch sollte eine Sparchallenge für Anfänger sein?
Eine Sparchallenge für Anfänger sollte so gewählt sein, dass die einzelnen Sparbeträge zu deinem echten Budget passen. Ein kleineres Ziel kann für den Einstieg motivierender sein als eine sehr große Summe.
Muss eine Sparchallenge für Anfänger jede Woche bespart werden?
Nein. Wenn die Spielregel keinen festen Rhythmus vorgibt, darfst du sparen, wenn dein Budget es zulässt. Entscheidend ist, dass die Sparchallenge für Anfänger nicht zu zusätzlichem finanziellen Druck führt.
Welche Sparchallenge für Anfänger passt bei kleinen Beträgen?
Bei wenig Sparspielraum sind überschaubare Challenges mit kleinen Beträgen sinnvoll. Achte stärker auf die tatsächlichen Sparschritte als auf die Endsumme.
Brauche ich für eine Sparchallenge für Anfänger einen Binder?
Nein. Ein Binder kann praktisch sein, ist aber keine Voraussetzung. Wichtig ist, dass du die Challenge gerne und regelmäßig nutzt.
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Dein nächster Schritt
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